Großadmiral Karl Dönitz – Reichspräsident Deutsches Reich

Geschäftsführende (Militär-)Regierung des Deutschen Reichs ab dem 30. April 1945

Kommentartext zu Teil 3 – Hitlers Helfer – Karl Dönitz: Der Nachfolger (3/6)

Winston Churchill in Downing Street giving his...

Image via Wikipedia

Kommentartext zu Teil 3

Winston Churchill proklamiert:

„Wir werden sie überall bekämpfen: zu Lande, zu Wasser – und in der Luft. Niemals werden wir kapitulieren.“

In der Wochenschau für das Deutsche Volk hingegen lautet die Erwiderung des Duells:

„Die deutschen Uboote jagen den Feind. Ihre Losung heißt: Angriff, rammen, versenken!“

Die Verluste auf anglonischer Seite betragen bereits über 10.000 – im Öl ihrer sinkenden Schiffe erstickt, in der Seewasserwüste verdurstet, erschöpft, kurz vor der Rettung verbrannt…!

Die britische Admiralität verbarrikadiert sich im Bunker, der Zitadelle. Dort herrscht nervöse Krisenstimmung. In der moulin de Rosmadec (restaurant gastronomique renommé) hingegen feiert ein gut gelaunter Karl Dönitz mit seiner Mannschaft die Siege der Ubootflotte – und das eigene Überleben.

Für seine Uboote läßt Karl Dönitz Bunker bauen. Meterdicke Stahlbetondecken als Schutz gegen die Royal Air Force (RAF). Burgen aus Stahl und Beton. Allein der Bunker von Lorient (bretonisch: An Oriant) kostete 400.000.000 Reichsmark – vierhundert Millionen RM!

Karl Dönitz fordert beim Reichsfeldmarschall Hermann Göring immer wieder mehr Hilfe Unterstützung aus der Luft an und mehr Marineflieger – immer wieder vergeblich!!! Doch Karl Dönitz erweist sich als findig in der Propaganda, schafft es mit immer wieder neuen Mitteln, seine Leute bei Laune zu halten. So spielt er sich persönlich als Chef der Ubootflotte in dem Propagandafilm „U Boote westwärts“ (1941):

„Kämpfen heißt opfern – und siegen! Der Kampf geht weiter!“

Tatsächlich bleiben drei von vier Ubootfahrern auf der See…

Der Heerführer spricht nach Goebbelschen Muster direkt zu seiner Mannschaft, versteht es, sie persönlich anzusprechen.

Siehe auch: Forumsbeitrag in http://www.nexusboard.net

Ansprache vor einem neuen U Boot Bunker in Lorient

Ansprache vor einem neuen U Boot Bunker in Lorient

Bomben auf die U 110 (Kriegsmarine) – das Schiff wird zum Auftauchen gezwungen und geentert. Damit fällt allerdings auch die ENIGMA in die Hände der Engländer, die ab diesem Zeitpunkt alle die Signale… „Feind hört mit!“ – und keiner ahnt es!

Die englischen Dechiffrier-Spezialisten unter ihrem Chef Sir Harry Hinsley lauschen ab sofort, was Dönitz und seine Kommandanten besprechen. Die Folge war, daß nahezu jeder Geleitzug wurde von seinem Rudel wegdirigiert… Immer seltener finden die Uboote von Dönitz die englischen Konvois auf… Der Sieg über die Uboote war die Vereitelung jeder Erfolge. Dieser Schlag gegen die Deutschen bleibt der Marine verborgen – bis in die 70er Jahre, als die ENIGMA-Wahrheit ans Licht kommt.

Dieses Leck entscheidet die Atlantikschlacht maßgeblich. Dennoch gelingt der Dönitz Ubootflotte nochmals ein Schlag gegen den neuen Feind USA, die Vereinigten Staaten von Amerika. Die Operation Paukenschlag beginnt am 12. Januar 1942. Bis Juli 1942 versenken die deutschen Uboote insgesamt 500 feindliche Schiffe samt Besatzung – ein Feuerinferno!!!

Im Herbst 1942 wird der Ubootkrieg immer brutaler und erzwungenermaßen rücksichtsloser. Bei der Rettung Schiffsbrüchiger greifen die Angloamerikaner mit Flugzeugen ein deutsches Uboot an. Dies führt dazu, daß Karl Dönitz Rettungsaktionen verbieten muß.

Großadmiral Karl Dönitz – der vom Führer und Reichskanzler Adolf Hitler zum Oberbefehlshaber der Kriegsmarine ernannt wurde – verläßt seinen bisherigen Dienstsitz in Frankreich am 30. Januar 1943.

Moulin de Rosmadec

Moulin de Rosmadec
Venelle de Rosmadec
29930 Pont-Aven
Tel: +33 (0) 2 – 98060022
Fax: +33 (0) 2 – 98061800

U 110 (Kriegsmarine)

Das Boot erlangte Berühmtheit, weil es das erste U-Boot der Kriegsmarine war, das von den Alliierten aufgebracht wurde. Dabei kamen die Briten u.a. in den Besitz einer Chiffriermaschine Enigma M3, was auf deutscher Seite bis Kriegsende nicht bekannt wurde. So konnten nach und nach die deutschen Funksprüche entziffert und damit bedeutende strategische Vorteile in der Seekriegsführung erlangt werden. Bis Ende 1941 wurden mehrere deutsche Versorgungsschiffe auf weit abgelegenen Positionen im Atlantik gefunden und versenkt.

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